Wir über uns

Im weitesten Sinne geht es der Integra bei der täglichen Arbeit um Orientierung, Halt, Stabilität und die Möglichkeit, von seiner eigenen Hände Arbeit leben zu können. Das ermöglichen die Integrationsexperten sowohl sozial benachteiligten und behinderten Menschen, als auch Patienten und Bewohnern der verschiedenen Salus-Einrichtungen. Oft ist es eine Art Übergangsmanagement, mit dem den Betroffenen Perspektiven und Möglichkeiten aufgezeigt werden, ein anderes Mal ist es das Ende einer langen Therapie. Innerhalb eines Netzwerks aus Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben werden sogenannte Belastungserprobungen, Praktika sowie berufliche Ausbildungs- und Qualifizierungschancen angeboten und vermittelt. Verborgene Talente und Begabungen werden ans Tageslicht befördert und von den speziell geschulten Fachkräften ausgebaut. Für die Betroffenen ein Schritt, der ihnen Selbstbewusstsein und den Glauben an ein „normales“ Leben zurückgibt. Im Idealfall ist das der Sprung (zurück) auf den ersten Arbeitsmarkt und einem Dasein in Eigenregie.

Die Inklusionsfirmen und Zweckbetriebe gibt es in folgenden Bereichen:

  • Tischlerei
  • Maler und Bodenleger
  • Bau und Fliesenleger
  • ISc (Integratives Servicecenter)

Die fachmännische Arbeit in den angegliederten Unternehmen und Institutionen ist auf den individuellen Hilfe- und Förderbedarf der zu Integrierenden ausgerichtet. Nichts ist starr, alles ist flexibel. Die Bedingungen sind arbeitsmarktnah, Mitarbeiter mit und ohne Handicap arbeiten Hand in Hand. Jeder wird entsprechend seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten eingesetzt und bringt die Leistung, die er geistig und körperlich bringen kann. In enger Zusammenarbeit mit anderen sozialen Diensten der Salus gGmbH und Behörden geht es neben der Vermittlung von berufsspezifischen Kenntnissen auch um …

… Eigenverantwortung
… Disziplin
… Teamfähigkeit
… und Kommunikationsfähigkeit.

So werden vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Sinne für das eigene Dasein geschärft und die Lust am Leben zurückgeholt.

Was genau sind Integrationsprojekte?

Konkret geht es um Inklusionsprojekte nach §§ 132 ff. SGB IX. Hierbei handelt es sich um förderfähige Projekte in speziellen, anerkannten Inklusionsunternehmen sowie unternehmensinternen Betrieben oder Abteilungen. Es geht um die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, deren Teilhabe an einer sonstigen Beschäftigung auf besondere Schwierigkeiten stößt. Im Speziellen geht es um Menschen, die rechtlich dem allgemeinen Arbeitsmarkt zuzurechnen sind, aber in einer „Zwischenwelt“ zwischen den Werkstätten für behinderte Menschen und eben diesem Arbeitsmarkt leben und arbeiten. Sie bedürfen einer Sonderbehandlung, die sie innerhalb dieser Projekte bekommen und die ihnen gut tut.